Treppenanlage findet viel Zustimmung

In den letzten Jahren wurden im Bereich der denkmalgeschützten Alten Schule in Blaubach überaus umfangreiche Hochbauarbeiten zur Sicherung und Sanierung des Gebäudes durchgeführt. Folgerichtig wurde nun in diesem Jahr in einem  3. Bauabschnitt die völlige Neuherstellung der Außenanlage rund ums Haus in Angriff genommen. Wegen der großen Höhenunterschiede war es hierbei erforderlich ein gestalterisches Konzept zu entwickeln, welches die vorhandene schwierige topografische Situation, mit mehr als sechs Metern Höhenunterschied, berücksichtigt. Umgesetzt wurde schließlich eine Lösung die über mehrere Terrassen und Podeste einen direktem Anschluss der neuen Jugendräume  an den Dorfplatz ermöglicht hat.

Nicht zuletzt weil im Untergeschoss des Anwesens diese im Dorf bereits als „Gloggestuwwe“ bezeichneten Blaubacher Jugendräume untergebracht sind, hat sowohl das Gesamtprojekt, als auch die jetzige Maßnahme eine erhebliche Förderung aus Mitteln der rheinland-pfälzischen Schwerpunktaufgabe „Kinder und Jugendliche in der Dorferneuerung“ erfahren. Ortsbürgermeister Martin Pfeiffer weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass die Maßnahme auch dem rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramm „Agrarwirtschaft, Umweltmaßnahmen, Landesentwicklung“ (PAUL - Schwerpunkt Dorferneuerung) unterliegt und deswegen auch mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) mitfinanziert wurde.

Tatsächlich haben die seit Sommer laufenden Bauarbeiten zur Gestaltung der Außenanlage in den letzten Tagen große Fortschritte gemacht.

Noch ist zwar nicht alles fertig. An Treppen und Mauerkanten fehlen zum Beispiel noch einige Geländer und der Zaun auf der großen Stützmauer kann erst in den nächsten Tagen montiert werden. Gerade zur Zeit laufen noch die Arbeiten zur Sanierung der beiden alten Treppenpodeste entlang der Straße Matzenberg. Das baldige Ende der Bauarbeiten ist also in Sichtweite.

Angesichts des guten Wetters der ersten Oktoberhälfte ließ es sich die Bevölkerung dennoch nicht nehmen bereits von der noch nicht ganz fertigen Anlage Besitz zu ergreifen bzw. sich ein eigenes Bild von den ausgeführten Arbeiten zu machen.

Bei Beginn der Bauarbeiten noch vom ein oder anderen Kritiker geschmäht, erfährt inzwischen, wo man die Zusammenhänge erkennt,  auch die neue Treppenanlage die den Dorfplatz mit den Jugendräumen verbindet, viel Lob und Zustimmung.

Ähnlich wie beim Innenausbau der Jugendräume, wo jüngere und ältere Mitbürger kräftig mit angepackt hatten,  erhofft man sich seitens der Ortsgemeinde auch für die im Herbst durchzuführenden Bepflanzungsarbeiten tatkräftige Mithilfe der Bürger.