Gartenstraße

Aus Dorfgeschichte Blaubach
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Der Name der Gartenstraße ist auf die prächtigen Bauerngärten zurückzuführen die früher beginnend ab dem heutigen Anwesen Kuseler Straße 22 längs des Blaubachs bis zum Haus Gartenstraße 13 vorhanden waren. Seit Anfang der 1970-er Jahre sind die Gärten im vorderen Bereich mit dem geschätzt rund 2,50 m bis gut 3,00 m höher liegenden Dorfplatz überbaut. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Gartenstraße früherer etwa in Höhe des Anwesens Kuseler Straße 22 sehr spitzwinklig in die Kuseler Straße eingemündet ist. Die heutigen Anwesen Kuseler Straße 22, 20 und 18 zählten deswegen bis vor wenigen Jahren zur Gartenstraße.

Nachdem in den 1970-er Jahren der Blaubacher Maschinenschuppen bei einem Brand zerstört wurde hat sich im Bereich der Gartenstraße vieles mehrfach verändert. Unter anderem wurde der vormals dort noch offene Dorfbach vollends verrohrt. Ein erster Brunnen aus den 1970-iger Jahren wurde bereits 1983 durch den heutigen Reweschnierbrunnen ersetzt. Nur noch die älteren Blaubacher wissen, dass der erste Kinderspielplatz der Gemeinde vor dem Anwesen Gartenstraße 1 gelegen war. Durch einen Tausch der früheren Spielplatzfläche gegen das damals in Privatbesitz befindliche Grundstück des früheren Maschinenschuppens war es in den 1980-er Jahren möglich die ehemals spitzwinklige Ausfahrt in die Kreisstraße um 50 m in Richtung Süden zu verlegen. Kurz hinter dem Einmündungsbereich ist damals der erste öffentliche Parkplatz des Dorfes angelegt worden. Auf der unbebauten privaten Grundstücksfläche im vorderen Bereich der Gartenstraße ist ab Ende der 1990-iger Jahre bis etwa 2010 alljährlich ein Festzelt errichtet worden um dort die Blaubacher Kerwe auszurichten.

Die Gartenstraße dient auch als Zufahrt zum Dorfgemeinschaftshaus, zur Feuerwehrgerätehalle und zum Friedhof. Um die Jahrtausendwende sind talseitig die Mehrfamilienhäuser Gartenstraße 15 und 17 neu errichtet worden.