Westrichkalender 1970

Aus Dorfgeschichte Blaubach
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Beschreibung: Im nachfolgenden sind alle für Blaubach relevanten Inhalte aus dem Westrichkalender 1970 aufgeführt:

Vor den Toren der Stadt Kusel

(Anmerkung: "Vor den Toren der Stadt" ist eine Serie von Aufsätzen, die regelmäßig erschien.)

Dieser Artikel von Emil Clos ist auf Seite 92-94 erschienen. Mit den Augen eines Fremden wird die Landschaft um Kusel facettenreich beschrieben. Von der Glan“tal“straße geht es über Haschbach mit Blick über den Steinbruch in Rammelsbach durch den Feist. Die Sicht auf die Stadt Kusel eröffnet dem Wanderer einen weiten Blick bis zur Burg im Hintergrund. Der Weg durch die Gassen von Kusel nach Diedelkopf wird aufgezeigt. Er führt über den „Steinernen Mann“ von Ruthweiler zur Burg Lichtenberg. Dabei wird einfallsreich und blumig von Landschaft und Wetter an diesem Tag berichtet. Genannt werden Landschaften und örtliche Bezeichnungen wie „Hahns“, das „schluchtige Peffelbachtal“, die alte still gewordene „Kellerschmühl“ mit ihren massiven Gebäuden.

Erzählt wird von verwachsenen Steinbrüchen und Halden, von dem Abstieg in das „Windbest“, wo am Fuße des Waldhanges ein schattiger Waldweg nach Thallichtenberg führt. „Alles Reisen ins Kuseler Land, scheint auf der Burg zu enden.“ Diese wird ideenreich beschreiben, das Museum des Heimatvereins und die Jugendherberge. Weiter geht es, ähnlich einem Rundweg, über den Saumpfad am „Hahn“ – „ein idealer Reitweg“ über die Schlosshöhe zum Wohngebiet Pfaffenrech. Die Aussicht scheint zu einem Umweg zu verleiten, dieser führt über den „Hundsgraben“ mit Blick auf Körborner Grund.

Ein Hundeleben

Dieser Artikel von Emil Clos ist ab Seite 183 erschienen. Es handelt sich um eine in der Ich-Form geschriebene Geschichte. Das Hundchen beschreibt sein Leben von der Geburt als „gräflicher“ Dackels namens Graf Ben von der Mootschmühle, über Sauberkeit und Nahrungsaufnahme bis zum Wohlfühlen in einer neuen Umgebung.

Ortsgeschichtliches und Familienkundliches aus dem Kreis Kusel

Dieser Artikel von Ernst Christmann ist ab Seite 123 erschienen. In diesem Artikel wird dargestellt, dass Dörfer deren Namen auf „ – bach“ enden zumeist in der Zeit vom 9. bis 13. Jahrhundert entstanden sind. Vergleiche dazu den Artikel Ortsname Blaubach.

Unglücksfälle und Krankheiten mit Todesfolge nach Auszügen aus den ref. Kirchenbüchern Kusel v. 1744-1798

Dieser Artikel von Daniel Hinkelmann ist ab Seite 180 abgedruckt. Erwähnenswert in Bezug auf Blaubach ist der Fall der Anna Maria Katharina Jakob. Diese hat am 20.05.1793 Eichenlaub für das Rindvieh gerupft und ist vom Baum gefallen, als ein Ast brach. Sie brach sich dabei weder Arm noch Bein gebrochen, wurde aber so übel zugerichtet, dass sie nach 3 Wochen verstarb.