Der Stadtgockel (Theaterstück)

Aus Dorfgeschichte Blaubach
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Inventarnummer
67
Aufbewahrungsort
Fundort
Keine Angabe
Alter
keine Angabe

Beschreibung: Der Stadtgockel - Mundartspiel von Franz Dietrich, Blaubach 1986.

Volltext des Theaterstücks "Der Stadtgockel" von Franz Dietrich, welches vom Blaubacher Dorftheater aufgeführt wurde.

Dieses Stück war der wahrscheinlich größte Erfolg aus der Feder Dietrichs. Er selbst hat den Inhalt in einem Vierzeiler festgehalten:

Herr Kunz hatt’ einen Gockelhahn, Der fing stets nachts zu krähen an. Herr Hinz, dem paßt das Krähen nicht, drum klagt er vor dem Amtsgericht.

Damit ist die Handlung treffend umrissen. Ein Gockel ist Stein des Anstoßes, zumindest ist er ein geeigneter Anlass für Herrn Hinz, seinen Kontrahenten Kunz, der es als Dirigent des örtlichen Gesangvereins gewagt hat, seine Sangeskünste infrage zu stellen und dessen Sohn sich ausgerechnet zu seiner Tochter hingezogen fühlt, vor Gericht zu zeigen, mit wem er sich angelegt hat. So mobilisieren die beiden Streithähne ihre Gefolgsleute und ziehen vor Gericht. Der Zuschauer wird Zeuge vom Streit im Ehebett, von Ausführungen über die Aktivitäten der „Jugend von heute“, einer Gerichtsszene, in welcher der Richter nicht nur von einer schwerhörigen Zeugin zur Verzweiflung gebracht wird, u.v.m.